ich habe meinen geliebten Stick verloren :( Ich weiß auch leider überhaupt nicht wie und wo, Tatsache ist... ich finde ihn nicht mehr. Manno :(
Donnerstag, 14. Februar 2008
Die Party von Donnerstag
Ist mittlerweile schon eine Woche her…
Also zu allererst haben sich abends viele viele internationale Studenten in einem Apartment des Garden Views getroffen. Es war sehr voll und halt sehr international… Vertreten waren natürlich die Österreicherinnen mit Fünfen an der Zahl, vier Finnen, vier Italiener, ein Spanier, zwei Iren und eben wir zwei German Girls… ein paar habe ich sicher vergessen bei meiner Aufzählung, weil auch ständig neue Leute kamen. Ich war auch außer stande mir auch nur einen Namen zu merken.
In dem Appartement wars recht nett, man saß halt rum und unterhielt sich und der eine oder andere nahm das eine oder andere alkoholische Getränk zu sich. Man glühte vor. Danach sind wir dann alle auf zur Partymeile Maltas, genannt „Paceville“. Paceville ist übrigens gleich in der Nähe des Garden Views… bei der Maltese Lesson wurde auch darauf hingewiesen wie viel Glück wir Garden Viewer doch haben, das Partymekka quasi direkt vor der Tür zu haben.
Was den maltesischen Musikgeschmack angeht wurden wir ja schon vorgewarnt. Diesbezüglich habe ich mich also innerlich schon im Vorfeld auf so einiges gefasst gemacht und war bereit schlimme Technoversionen von noch viel schlimmeren Chartkrachern in meinen Gehörgang zu lassen. Nachdem ich also die Musik akzeptiert hatte, nahm ich das Partygeschehen an sich in mich auf. Das „Footloose“ war sehr gut besucht und die Leute schon ordentlich am Feiern. Der DJ machte zwischendurch immer wieder animierende Durchsagen… kenne ich aus Deutschland noch von der Kinderdisko, wenn auch mit etwas anderen Ansagen. Alle halbe Stunde wurde die Musik auch immer mal wieder unterbrochen und dann wurden Spiele gespielt, die ich allerdings nicht richtig verstanden habe. Es wurden immer zwei Leute auf den Tresen gestellt und die mussten dann irgendwas machen…um die Wette trinken und so was.
Ich kann nicht sagen, ob es daran lag, dass so viele internationale Studenten da waren, oder ob die Malteser immer so feiern. Es war nämlich alles sehr, wie soll ich sagen, „locker“. Gerade wendete ich mich von einem Schauspiel ab, bekam ich auch schon das nächste zu sehen. Wie zum Beispiel die Judith aus Österreich, die noch im Vorglühappartment von ihrem Freund erzählte, den sie soooooo liebt und soooooooo doll vermisst. Ja, Liebe ist doch was Feines. Dieselbe Judith ließ sich wenig später von einem Deutschen Salz aus dem Dekollete schlürfen. Danach gings ab auf die Tanzfläche, wo es dann nicht weniger niveauvoll zuging. Ein wenig später sah man dann den Deutschen mit ner anderen rumknutschen und als sich dann Mann und Frau begannen anzuspringen, wunderte mich gar nichts mehr. Bei all dem musste ich dann auch irgendwann an den „Orientation Day“ der Uni denken. Ein Mädchen hielt einen Vortrag und legte uns internationalen Studenten in Bezug auf Alkoholkonsum nahe: „Know the risk, know your limits. And especially for the girls… abortion is illegal in Malta“.
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Sandy
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Dienstag, 12. Februar 2008
Garden View Holiday Complex... der Name ist Programm
Hier die Bilder vom alten Einzelapartement. Hier wohne ich seit gestern nicht mehr. Wir hatten für zwei Wochen den Luxus eines Einzelapartements genießen dürfen, da unser Apartement, das wir gebucht hatten, noch belegt war. Ein Einzelapartement kann ich mir natürlich nicht leisten... Bilder von den jetzigen Zimmern gibts dann auch bald, hopefully.
Blick vom Balkon: Der Pool (In den auch mitten in der Nacht immer und immer wieder eine Riesengruppe von grölenden Betrunkenen Kopfsprünge tätigen)
Blick vom Balkon: Meine Nachbarn (Die auch gerne mal mitten in der Woche, wenn andere Leute am nächsten Tag früh raus müssen, da sie früh Vorlesung haben und noch viel früher den Bus erwischen müssen, lauthals "Summer of 69" singen)
Das Zimmer, Schlafbereich (zugegeben, ich hätte für das Bild aufräumen können)
Ich nenne es mal "Aufenthaltsraum", obwohl man den Aufenthalt so kurz wie möglich halten sollte, aufgrund des bestimmt gesundheitsschädlichen Schimmels an der Decke
Küche bzw. Kochecke (mit Gasherd übrigens, immer spannend beim anmachen: "bleiben die Finger dran oder nicht")
Diese Mitteilung wurde liebevoll über unserer Toilette angebracht
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Sandy
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Montag, 11. Februar 2008
How much Kalorien???
Heute war mal wieder total Verlass auf den Bus. Im strömenden Regen liefen wir zur Bushaltestelle (Wegdauer ca. 10 – 15 Minuten). Auf Maltas Straßen haben sich reißende Flüsse gebildet, da man auf Malta der Meinung ist, dass Gullis unnötig sind. Total durchnässt kamen wir also beim -zum Glück- überdachten Bus Stop an. „Regenschirm“, dachte ich mir beim Packen, „braucht man auf Malta nicht.“ Da ich beim Packen auch nicht auf meine Mitbewohnerin Diana gehört hatte, lagen meine regentauglichen Turnschuhe auch noch in Hamburg. So hatte ich die Nachsicht und saß da mit meinen nassen Füßen. Es war kalt und wie gesagt war wieder mal total Verlass auf den Bus. Nach über einer Stunde des Wartens, Bangens und Hoffens kam dann tatsächlich ein Bus, der zur Uni fuhr. Wir kamen demnach später an der Uni an, als wir geplant hatten. Aus dem Vorhaben das Internet zu benutzen wurde aus Zeitmangel nichts. Wir hatten aber zum Glück noch Zeit uns was zu Essen zu holen. Da sich durch Warten und Kälte mein Hunger vergrößert zu haben schien, kaufte ich mir zusätzlich zum belegten Mensabaguette nicht nur ein Pastizzi und Cappuccino, sondern auch gleich einen KiteKatChrunchy-Riegel und Alpenliebe Karamell Bonbons. Von den Bonbons verspeiste ich in der anschließenden Vorlesung drei. Mensabaguette, Pastizzi, KiteKatChrunchy und Cappuccino wurden natürlich noch VOR Seminarbeginn, innerhalb 15 Minuten, aufgefuttert.
Nachdem die Vorlesung vorbei war, hatten wir Schluss und der Internetroom zu. Also gingen wir…ja richtig: Was essen. Und zwar da, wo ich in Deutschland vermeide hinzugehen: McDonalds. Ich bin da auch nicht stolz drauf und schäme mich auch ein bisschen. Das mit dem Essen hier ist aber auch echt ma nicht so einfach. Doch ich krieg das wieder in den Griff… zwangsläufig, weil mir bald das Geld für so viel Nahrung ausgehen wird. Ich verspüre ohnehin das Verlangen mehr in Obst zu investieren, habe aber bislang noch nicht den Obstdealer meines Vertrauens ausfindig machen können.
Die nächsten Blogeinträge sollen dann auch nicht mehr vom Essen handeln, da ich mir vorstellen kann, dass es wenig interessiert was so alles zu mir nehme. Deswegen auch nur einmalig eine krasse Bestandsaufnahme:
1 Pastizzi
1 Belegtes Mensabaguette
1 KitKatChrunchy-Riegel
1 Cappuccino
2 Hamburger
100 g Schokolade Traube/Nuss
250 g Kekse
6 Alpenliebe Karamell Bonbons (drei davon während dieses Blogeintrages)
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Sandy
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22:42
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Mittwoch, 6. Februar 2008
Pastizzi, Maltese Lesson und mal wieder das Busproblem
Gestern habe ich erfahren, dass diese Blätterteigdinger (Pastizzi genannt), die ich schon sehr in mein Herz geschlossen habe, rund 600 Kalorien haben. Gut, hätt ich mir auch denken können, aber ich war schon ein kleines bisschen schockiert.
Wir nahmen gestern nämlich an der „Maltese Lesson“ teil. Da wurde uns ein bisschen was über die maltesische Kultur erzählt. Wir kamen leider eine halbe Stunde zu spät, eigentlich ein Wunder, dass wir überhaupt ankamen. Nach der Uni machten wir uns auf zum Garden View, weil dort die Veranstaltung stattfand. Es fährt nur ein einziger Bus direkt von der Uni zum Garden View und der kommt (wir vermuten das auch nur) einmal in der Stunde. Jedenfalls saßen wir 1 1/2 Stunden am Bus Stop und alle möglichen Buslinien fuhren in der Zeit an uns vorbei, nur halt nicht unserer. Wir vermuten einfach mal, dass gegen Abend diese Linie nicht mehr bedient wird. Also entschieden wir uns mit einer anderen Linie zu fahren, umzusteigen (wieder 47 Cent zu bezahlen) und in Kauf zu nehmen, eine drei viertel Stunde länger Bus zu fahren. Die drei viertel Stunde wurde stark überstrapaziert, als der Bus, in den wir gerade umgestiegen waren, nicht weiterfuhr. Eine kleine Keksdose parkte zu weit auf der eh schon engen Straße. Der Busfahrer, ganz Profi, stieg aus und enterte erst einmal den Kiosk vor dem die Keksdose stand, um vermutlich nach dem Besitzer des Wagens zu fahnden. Ziemlich schnell kam er auch wieder ohne Besitzer, dafür aber mit einer Reihe interessierter Leute wieder heraus. Man ging dann erst einmal prüfend am Bus entlang, wägte den Abstand zwischen Bus, Keksdose und Leitplanke ab und diskutierte angeregt. Hinter uns hatten sich mittlerweile die wartenden Autos und Busse auf ein Hupkonzert eingestimmt. Die maltesische Gelassenheit veranlasste den Busfahrer dann wohl auch dazu, sich erst einmal ein Zigarettchen anzustecken. Dann verschwand er für eine Weile und kam dann mit einem Polizisten zurück. Dieser stellte sich dann zwischen Bus und Leitplanke und auf magische Weise, konnte sich der Bus plötzlich zwischen Keksdose, Polizist und Leitplanke vorbeischlängeln.
Auf Malta wird halt eine simple Busfahrt zum Erlebnis. Man darf immer gespannt sein ob, wie und wann man an seinem Zielort ankommt. Das gibt doch ein Gefühl von Sicherheit.
Sahha
P.S.: Morgen steht uns unsere erste Party bevor...
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Sandy
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Dienstag, 5. Februar 2008
Das Unileben
Dazu gibts eigentlich noch nicht so viel zu sagen... und das ist auch gut so, denn von dem Dutzend PC's, die hier im ausserst ungemuetlichem Internetraum stehen, habe ich einen erwischt der schrecklich haengt. Das heisst ich schreibe einen Satz und sehe ihn zeitverzoegert auf dem Bildschirm. Hoechst irritierend das Ganze.
Also...seit gestern besuchen wir Kurse, die wir eventuell waehlen wollen...d.h. vielmehr versuchen wir das. Denn gestern sind von den dreien, zu denen wir gehen wollten zwei ausgefallen. Und heute Morgen hatten wir einen Kurs und warten seit drei Stunden auf den naechsten. So geht die Zeit auch nicht gerade schnell rum... und klar, was kann man tun, um sich ein bisschen die Zeit zu vertreiben?! ...logisch: Futtern. Liebe Mama, lieber Papa...bereitet euch schon mal drauf vor einen Ball als Tochter am Flughafen zu begruessen. Ueber die kulinarischen Spezialitaeten mit denen ich mich hier begluecke, lasse ich mich ein andermal aus...
denn bevor sich mein Computer richtig aufhaengt, poste ich mal lieber fix...sicher ist sicher (fuer das bisschen hier sitze ich naemlich auch schon eine gefuehlte Stunde).
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Sandy
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13:42
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Montag, 4. Februar 2008
Freitag, 01.02.2008
Um es Vorweg zu nehmen… die ersten Tage fand ich einfach nur grässlich. Und das, obwohl ich mir Malta schon so oder so ähnlich vorgestellt habe, wie ich’s letztendlich vorgefunden hab. Eine zubetonierte, felsige, chaotische, kleine Insel. So viel auch zur Landschaft.
Naja, mittlerweile gewöhne ich mich aber schon langsam dran und Montag fängt ja auch die Uni an… da hab ich dann wohl auch weniger Zeit drüber nachzudenken. Braucht halt ein bisschen sich hier einzuleben.
Ich versuche mal die letzten Tage zusammenzufassen:
Sonntagnacht kam ich also hier an. Wenn alles so geklappt hätte, wie ich’s gebucht hatte, dann wäre ich schon Sonntag um 13 Uhr auf Malta gelandet. Dem war aber nicht so, da sich durch Schlechtwetterfront in Hamburg der Start verzögerte und ich somit meinen Anschlussflug in Frankfurt verpasste. Ende vom Lied: Ich musste ungefähr so acht Stunden auf dem Frankfurter Flughafen auf den nächsten Flug nach Malta warten… ja, auch das war sehr grässlich. Die Turbulenzen auf dem Flug von Frankfurt nach Malta möchte ich an dieser Stelle auch nur erwähnt haben.
Der maltesische Bus
Also… Fortbewegungsmittel Nummer 1 auf Malta, natürlich das Auto… und wenn man keins hat: der Bus. Ich kam schon in den Genuss viel Bus zu fahren (Insel angucken und so). Eine Busfahrt kostet 47 Cent, egal wo man hinfährt. Sobald man jedoch ausgestiegen ist und mit nem anderen Bus weiterfahren will, muss man erneute 47 Cent berappen. Hört sich jetzt nicht viel an, summiert sich aber irgendwie doch ganz schön. Und Kleingeld dabei zu haben ist immer gut, wenn man Bus fahren will. Keinesfalls mehr als ein zwei Euro Stück und am Besten auch passend.
An den Bushaltestellen stehen keine Namen, man weiß also nicht gleich auf Anhieb wo man aussteigen muss und man muss winken, wenn man an der Haltestelle steht, sonst fährt der Bus (auch trotz Haltestelle) weiter. Buspläne gibt es nicht wirklich, also drauf verlassen, dass ein Bus kommt, kann man sich nicht. Bisher hat’s aber immer geklappt, auch wenn man öfter mal längere Zeit einfach so an nem Bus Stop rumsteht und wartet und sich auch nicht sicher ist, ob der Bus der da kommt (wenn er denn dann kommt) der richtige ist. Die meisten Busse enden aber irgendwann alle in Valletta und von da aus kann man dann wieder seine richtige „Buslinie“ suchen. Also viel falsch machen kann man auch hier nicht. Man fährt höchstens länger lustig in der Gegend rum, als man eigentlich will. Und wenn man weniger Glück hat, erwischt man einen mit nicht ganz so viel Fahrkomfort. Es gibt da nämlich durchaus Unterschiede. Es gibt halt alte Busse und sehr alte Busse. Grundsätzlich brettern sie aber alle, ob nun alt oder sehr alt, die nicht immer guten Straßen rauf und runter. Es ist also zu empfehlen, nicht all zu viel an Nahrung in sich rein zu tun, wenn eine Busfahrt ansteht. Was mich zu meinem nächsten Punkt bringt.
Das maltesische Essen
Viel gegessen hab ich hier eigentlich noch nicht. Was mitunter auch an den Preisen liegt, auf die ich gleich noch kurz kommen werde. Ich hab auch ehrlich gesagt keine Ahnung was hier die maltesischen Spezialitäten sind.
Sowas wie nen Bäcker kann man hier echt suchen. An der Uni gibt’s dann bezahlbares Blätterteiggedöns mit herzhaften Überraschungen drin. Heute hatte ich Glück und in meinem war nur Käse drin, sehr lecker. Sonst tun die da alles mögliche rein von Thunfisch bis Würstchen… nicht so lecker. Dinge mit Thunfisch gibt’s übrigens reichlich. Ansonsten gibt’s hier auch fast alles was man so kennt: Pizza, Pasta, McDoof/Burger King/Pizza Hut/Kentucky Fried Chicken und den Dönermann. Allerdings gibt’s bei Burger King keinen leckeren Latte Macchiato, sondern nur bedingt leckeren Cappuccino.
Malta importiert ja auch (logisch!) schrecklich viel und so hat man ein Angebot aus einem Mix von amerikanischen und europäischen Lebensmitteln und was man sonst noch so braucht.
Die maltesischen Preise
…sind ähnlich wie in Deutschland und leider oft auch einen Tick teurer.
Die maltesische Uni
Heute war Orientation Day. Auch eher chaotisch das Ganze. Ein Vortrag nach dem anderen, ständig gingen die Organisatoren des Orientierungstages rein und raus und besprachen miteinander Dinge und telefonierten permanent (besonders schön auch, wenn man genau neben der Tür sitzt und englischem Gequatsche versucht zu folgen). Und der Zeitverzug, in den die ganze Veranstaltung geraten war, wurde durch das zu spät kommen einiger Vortragenden vergrößert. Dann gab’s ein Gruppenbild aller internationalen Studenten, auf dem aber nicht alle internationalen Studenten zu sehen sein werden, weil jeder einfach mal da stehen blieb, wie er gerade stand und die arme Fotografin alle Mühe und Not damit hatte ein einigermaßen nach Gruppe aussehendes Gruppenbild hinzubekommen. Abgeschlossen wurde der ganze Orientation Day dann mit einer noch chaotischeren Campus Tour.
Sehr wichtig, neben dem Studieren und der Bücherei natürlich (hoho) ist in so einer Universität ja auch immer die Futterquelle. Neben dem Blätterteiggedöns werden so typische Mensagerichte angeboten: Pommes, Nudeln, Fertiglasagne. Alles nicht wirklich so mit Nährwerten versehen wie das Zeug aussieht. Aber bezahlbar.
Und auch hier konnte ich wieder meinen Freund den Schimmel an der Decke begrüßen.
Garden View Complex
Tja, so heißt das Ding wo ich wohne. 270 € im Monat und kein Internet. Dafür:
Schimmel soweit das Auge reicht (auch sehr duftend), eine Matratze mit aufgeweckten Federn (recht unbequem), Duschen ohne Halterung (gewöhnungsbedürftig, aber nicht unmöglich), zwei Waschmaschinen für den ganzen Complex (und eine Wäsche kostet mal so eben 5 Euro).
Vermissen tu ich jetzt schon (neben Familie und Freunden):
-Wasser ausm Hahn, das nicht komisch riecht
-Mein Bett
-Das Semesterticket oder einfach mal so ne simple Monatskarte
-Bäcker, wo’s wie selbstverständlich Brot und Gebäck gibt
Gelernt habe ich schon:
-Frage niemals einen Busfahrer nach dem Weg und traue ihm unter keinen Umständen
-Zebrastreifen funktionieren auf Malta nicht immer zwangsläufig
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Sandy
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